Rezension: 3 Ziegen und ein Todesfall von Tina Sprenzel

A.C. Bumblebee, genannt Hummelchen, stolpert im Zoo über ihre tote Nachbarin, aufgespießt auf eine Mistgabel.

Sie war eine Giftspritze und hatte an allem etwas herumzunörgeln. Da ist es nicht verwunderlich, dass scheinbar jeder ein Motiv gehabt hatte. Während die deutsche Polizei den Ermittlungen nachgeht, macht sich Hummelchen zusammen mit ihren beiden Freundinnen, ebenfalls auf Tätersuche. Wie praktisch, dass eine ihrer Freundinnen direkt mit dem leitenden Ermittler verheiratet ist.


Cover: 3 Ziegen und ein Todesfall von Tina Sprenzel

Klappentext:

Spannung, Romantik und Humor! Die kauzige Krimiautorin A.C. Bumblebee und ihre Freundinnen ermitteln wieder!

Meck, meck, meck! Ausgerechnet im Ziegengehege des Tierparks findet A.C. Bumblebee die unausstehliche Edeltraut Eberl tot auf.

Der geplante Liebesroman muss wieder einmal hinten anstehen, denn die schrullige Autorin kann nicht anders und forscht gemeinsam mit ihren beiden besten Freundinnen nach, sehr zum Leidwesen von Kommissar Meier und seinem Ermittlerteam.

Wer wird dem Täter wohl schneller auf die Spur kommen? Das Damentrio oder die Profis von der Polizei?

Die tatverdächtige Tierpflegerin Luisa verdreht inzwischen einem der Beamten gehörig den Kopf. Gibt es womöglich doch noch Inspiration für eine Lovestory?

Ein Kriminalfall mit Lokalkolorit, eine romantische Liebesgeschichte und tierische Begleiter unterhalten wieder einmal vortrefflich bei Tina Sprenzels neuestem Streich!


Fazit:

Ich muss voranstellen, dass es sich hierbei nicht um einen Thriller handelt, sondern um einen Roman. Das musste ich mir beim Lesen immer wieder in Erinnerung rufen, denn genauso liest es sich auch. Die Story plätschert gemächlich vor sich hin und ich fand die Geschichte zwar interessant, aber nicht wirklich fesselnd.

Der Lokalkolorit ist ganz nett, wenn man ihn denn versteht. Er sollte sich jedoch eher auf die Dialoge begrenzen. Eventuell haben Leser dann auch die Möglichkeit zu verstehen, was die Fremdwörter bedeuten.

Die etwa 250 Seiten verteilen sich auf 15 Kapitel, die meiner Meinung nach weiter geteilt werden sollten. Ich empfand sie als recht lang, mit immer wieder mit springenden Perspektiven, die jedoch nicht deutlich genug voneinander getrennt waren. Sehr störend empfand ich die großen Seitenzahlen, deren Schriftgröße größer als der Text ist.

Meinen Geschmack hat es nicht ganz getroffen, daher vergebe ich hier 3 von 5 Sternen.

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