Rezension: Das Fundstück von Frank Kodiak

Stellen wir uns doch einmal vor, wir sind Busfahrer auf Fernstrecke und finden nach Abschluss der Fahrt einen verwaisten Koffer. Vorher war der Kofferraum leer. Also muss ihn irgendjemand bei Fahrtantritt oder in den Pausen dort deponiert haben. Handelt es sich dabei um eine Bombe?

Was würdest du tun? Ihn öffnen?

Genau dazu entschied sich der Busfahrer und fand keine Bombe, sondern dafür Hände und Füße.

Die Kripo alias Olav Thorn machen sich auch sofort auf die Suche, sowohl nach den Opfern als auch nach dem Täter. Doch die Anhaltspunkte und Indizien sind limitiert. Wo also anfangen?

Dann tauchen plötzlich auch in anderen Städten verwaiste Koffer mit abgetrennten Gliedmaßen auf.

Werden unsere Kripo-Helden den Mörder fassen oder kommt er diesmal damit durch?


Cover: Das Fundstück von Frank Kodiak

Klappentext:

Er tötet aus Wut.
Er überlässt dem Zufall die Wahl seiner Opfer.
Er könnte jeder sein – auch dein Sitznachbar im Bus …

Der Garant für Mega-Spannung – der neue Thriller von Bestsellerautor Andreas Winkelmann alias Frank Kodiak!

Kommissar Olav Thorn ahnt nichts Gutes, als er zu einem bizarren Fund an den Bremer Busbahnhof gerufen wird: Im Gepäckraum eines Reisebusses aus Dortmund ist ein Koffer zurückgeblieben – mit grauenvollem Inhalt, sowie einem Zettel mit der Botschaft: »Ich packe meinen Koffer, und auf die Reise geht …?«

Noch bevor die Ermittlungen in Bremen richtig in Gang kommen, erreicht den Kommissar eine Nachricht aus Berlin: Auch am dortigen Busbahnhof ist ein Koffer mit Leichenteilen aufgetaucht. Wieder ist dieselbe Botschaft beigelegt.

Thorn und seine Berliner Kollegin Leonie Grün tragen fieberhaft Puzzlestück für Puzzlestück zusammen, doch der Killer ist ihnen immer einen Schritt voraus. Und er ist noch lange nicht am Ende seiner Reise angelangt.

Ein harter Serienkiller-Thriller um einen Psychopathen, der sich seine Opfer auf Reisen mit dem Fernbus sucht – perfekter Nervenkitzel für Fans der Thriller von Sebastian Fitzek oder Andreas Winkelmann: »Frank Kodiak« ist das Pseudonym des Bestseller-Autors Andreas Winkelmann.

Unter dem Pseudonym »Frank Kodiak« sind außerdem die Thriller »Nummer 25« und „Stirb zuerst“ erschienen.


Fazit:

Der Prolog beginnt aus Sicht eines Mörders. Eventuell. Denn auch ihm wurde eine Falle gestellt.

Kurz darauf befinden wir uns auch schon in Bremen und unser mutiger Busfahrer öffnet einen Koffer, der vielleicht auch eine Bombe sein könnte. Heutzutage kann man ja nie wissen.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.

Leider fühlt sich das Ende sehr erzwungen an, als hätte der Autor keine Lust mehr gehabt. Auf einmal ist alles klar und prompt ist das Buch auch schon vorbei. Hier hätte ich mir ein etwas ausgedehnteres Finale gewünscht.

Wie der Prolog nun in den Rest der Geschichte passt, hat sich mir leider auch nicht erschlossen.

Von daher vergebe ich hier doch nur 4 von 5 Sternen.

Wenn du dir selbst eine Meinung von dem Buch der Verlagsgruppe Droemer Knaur bilden möchtest, findest du es hier auf Amazon.

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