Rezension: Die Todesapp von Marcus Hünnebeck

Was würdest du tun, wenn ein Hacker deinen Laptop übernommen hat? Wie weit würdest du gehen, die Kontrolle darüber zurückzuerlangen? Alexandra ist genau in dieser Situation. Zuerst lässt sie den Laptop untersuchen, doch ihr Freund kann nichts finden. Sobald sie jedoch wieder zu Hause ist, hat der Hacker wieder zugeschlagen. Für die Freischaltung ihres Laptops fordert er lediglich eine private Pornoshow… für den Anfang.

Zeitgleich ermitteln zwei Kommissare an den Morden mehrer junger Frauen. Allen wurde lediglich ihr Handy und ihr Laptop gestohlen. Schnell kommt eine App einer kleinen Software-Firma ins Visier der Ermittler. Doch was hat sie mit den Morden zu tun? Was steckt wirklich dahinter und was ist das Motiv des Mörders?


Cover: Die Todesapp von Marcus Hünnebeck

Klappentext

Alexandra starrt fassungslos auf den Bildschirm ihres Laptops. Aus dem Lautsprecher erklingt eine Stimme, auf dem eingefrorenen Bildschirm erscheint ein Totenkopfsymbol. Alle Versuche, den Virus zu entfernen, scheitern. Der Hacker verlangt für die Freigabe des Computers kein Geld, sondern lediglich einen Gefallen. Zögerlich geht sie darauf ein.

Robert Drosten und Lukas Sommer stoßen auf eine bizarre Mordserie an drei jungen Frauen, die sich mit einem Unbekannten an verlassenen Orten getroffen haben. Aus ihrem Besitz fehlen jeweils Handy und Laptop. Als die Polizisten die Nachforschungen vorantreiben, nimmt der Täter das nächste Opfer ins Visier. Unterdessen finden Drosten und Sommer heraus, dass die Ermordeten das Programm einer kleinen Softwarefirma benutzt haben. Können sie den Wahnsinn stoppen, bevor weitere Morde geschehen?


Fazit

Bestimmt jeder hatte schon mal einen Virus auf seinem Rechner und kennt das frustrierende Gefühl, wenn die persönlichen Daten verloren scheinen. Doch der Hacker hat es nicht auf ihre Daten abgesehen, sondern auf sie selbst. Das Buch selbst ist gar nicht sehr technisch. Stattdessen konzentriert es sich auf die Ermittlungen von Drosten und Sommer, die dem Mörder immer näher kommen. Die Spannung wird sehr lange aufrecht erhalten und durch den flüssigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin.
Gerne vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.

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