Rezension: Jedes Leben hat seine Zeit von Egon Kobald

Wir befinden uns in München. Hauptkommissar Färber langweilt sich und fährt in den Urlaub. Ersehnt sich nach etwas Abwechslung zum öden Alltag. Die soll er nur allzu bald bekommen.

Eine Leiche wird gefunden, die zuvor misshandelt und mehrere Tage festgehalten wurde. Anscheinend hat der Täter ein System, denn die zweite Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Als der Mörder sich schließlich direkt an den Hauptkommissar wendet, bleibt ihm nichts weiter übrig, als den Fall um jeden Preis zu lösen.


Cover: Jedes Leben hat seine Zeit von Egon Kobald

Klappentext

In den Münchener Isarauen wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie wurde vergewaltigt und erdrosselt. Das Opfer war mehrere Tage in der Gewalt des Täters. Hauptkommissar Färber wird sehr schnell klar, dass es sich um den Beginn einer Mordserie handelt. Es gibt keine Spuren, die das Team weiterbringen. Kurz darauf wird eine zweite Frau in den Isarauen ermordet aufgefunden. Doris Hausmann, Färbers neue Kollegin, beschließt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in die Hände des Täters. Und als ob das noch nicht genug wäre, beginnt der Serienmörder, Färbers Familie in sein perfides Spiel mit einzubeziehen…


Fazit

Das Buch kann unabhängig vom ersten Teil Der Tote im Hofgarten gelesen werden.

Die Story an sich ist durchaus lesenswert. Allerdings ist entweder der Autor oder Färber selbst dermaßen depressiv, dass es schmerzt. Permanent versinkt der Hauptkommissar in Selbstmitleid und jammert vor sich hin. Das kann man mal lesen, doch es zieht sich durch das gesamte Buch wie ein roter Faden.

Die Gespräche mit seinem Ermittlungsteam sind eine Katastrophe. Keiner macht seine Arbeit richtig, stattdessen strotzen die Besprechungen nur so vor flachen Witzen. Von Spannung fehlt hier jede Spur.

Bereits nach einem Drittel wollte ich das Buch bereits weglegen. Lediglich die Sicht des Mörders fand ich interessant.

Nach zwei Dritteln war die Hauptstory dermaßen ermüdend, dass ich mich schon freute, wenn ich das Buch weglegen konnte. Langsam wurden alle zu Alkoholikern und Färber ist ein jammerndes Weichei, gemeinsam mit seinem Kindergarten von Ermittlern.

Ich frage mich ernsthaft: Hat dieses Manuskript jemals ein Lektorat gesehen?

Trotzdem vergebe ich hier immer noch 2 von 5 Sternen.
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Bücher der Serie:
Färber 1 – Der Tote im Hofgarten
Färber 2 – Jedes Leben hat seine Zeit
Färber 3 – Am Ende wartet nur der Tod

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