Rezension: Wolfsfährte von Craig Russell

Wir befinden uns in Hamburg. Ein Paar mit einer geheimen Affäre wird ermordet auf einem verlassenen Wanderparkplatz aufgefunden. Die Art und Weise, wie die Opfer drapiert wurden, erinnert Hauptkommissar Jan Fabel an einen anderen Mord. Das verwirrende daran: Sie erinnern alle an bekannte Hausmärchen.
Etwa zeitgleich wurde ein Buch veröffentlicht, in dem der Autor die Erschaffung von Grimms Märchen neu definiert. Ihm zufolge war einer der Gebrüder Grimm ein Serienmörder, der erst durch seine Untaten die Märchen erschuf und zeitgleich seine perverse Lust befriedigte.
Nun liegt es an Fabel, die richtigen Schlüsse zu ziehen und den gerissenen Mörder zu überführen. Doch dieses Vorhaben gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn er scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.


Cover: Wolfsfährte von Craig Russell

Klappentext:

Mysteriöse Verbrechen beunruhigen die Hamburger Bevölkerung, und nur eines scheint die Opfer miteinander zu verbinden: Bei allen finden sich Hinweise darauf, dass der Täter sich gezielt an den Märchen der Gebrüder Grimm orientiert. Hauptkommissar Jan Fabel versucht verzweifelt, hinter das Motiv des Täters zu kommen. Zeitgleich sorgt ein Buch für Furore, in dem der Autor die Behauptung aufstellt, einer der Gebrüder Grimm sei ein Serienmörder gewesen, der nach Motiven der von ihm und seinem Bruder gesammelten Märchen Gewaltverbrechen begangen habe. Konfrontiert mit realen Verbrechen, zugleich aber auch überzeugt von der Kraft der Mythen und Märchen, müssen Jan Fabel und sein Team nach allen Regeln der Kriminalistik vorgehen, um dem raffinierten Täter das Handwerk zu legen.


Fazit:

In diesem verhaltenen Krimi ermitteln Hauptkommissar Jan Fabel und sein Team in ihrem zweiten Fall. Das Buch kann jedoch unabhängig vom ersten Teil „Blutadler“ gelesen werden.
Immer wieder erscheint die Vergangenheit, als Fabel in dem Buch liest und wir hautnah in die Erfahrungen der Gebrüder Grimm eintauchen. Mich fesselte es jedoch nicht, was meine lange Lesezeit von über drei Monaten erklärt. Die Geschichte nahm nie richtig Fahrt auf und dümpelte eher langsam vor sich hin. Genauso enttäuschend empfand ich schließlich auch das Ende.
Daher vergebe ich hier nur 3 von 5 Sternen.
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Bücher der Serie:

Jan Fabel 1: Blutadler
Jan Fabel 2: Wolfsfährte
Jan Fabel 3: Brandmal
Jan Fabel 4: Carneval
Jan Fabel 5: Walküre
Jan Fabel 6: Tiefenangst
Jan Fabel 7: Auferstehung

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