Rezension: Des Teufels Gebetbuch von Markus Heitz

Auf der Ostsee liegt die Anatevka etwa 18 Seemeilen nordwestlich von Tallinn und ist mit Bergungsarbeiten beschäftigt und hebt eine Kiste von uraltem Champagner. Die Mannschaft ist verärgert, der erwartete Schatz blieb aus. Das Gefühl währte nicht lange, denn kurz darauf stirbt die komplette Besatzung der Anatevka und lässt ein Geisterschiff zurück.

Tadeus Boch kämpft jeden Tag im Casino von Baden-Baden gegen seine Spielsucht an. Er ist dort nicht als Spieler unterwegs, sondern steht seit vier Jahren auf der anderen Seite der Tische als Sicherheitsmitarbeiter. Durch einen Zufall geleitet er einen russischen jungen Spieler zur Tür hinaus, der dabei eine seltsame Spielkarte verliert.
Boch spürt sofort, dass die Karte ihn ausgesucht hat und behält sie für sich. Er erfährt erst später von der Besonderheit seiner Karte und dass es von ihrer Art ein ganzes Kartenspiel gibt, das seine Besitzer um den Verstand und sehr oft auch den Tod bringt. Ist er stark genug ihr zu widerstehen?


Cover: Markus Heitz - Des Teuefels Gebetbuch

Klappentext

Der ehemalige Spieler Tadeus Boch gelangt in Baden-Baden in den Besitz einer mysteriösen Spielkarte aus einem vergangenen Jahrhundert.
Alsbald gerät er in einen Strudel unvorhergesehener und mysteriöser Ereignisse, in dessen Zentrum die uralte Karte zu stehen scheint.
Die Rede ist von einem Fluch. Was hat es mit der Karte auf sich? Wer erschuf sie? Gibt es noch weitere? Wo könnte man sie finden? Dafür interessieren sich viele, und bald wird Tadeus gejagt, während er versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Plötzlich steigt der Einsatz: Es geht um nicht weniger als sein eigenes Leben.


Fazit

Auf 628 Seiten entführt uns Markus Heitz in eine mysteriöse Geschichte um Magie, Tod, Gier und Eifersucht. In dessen Zentrum stehen natürlich die übernatürlichen Spielkarten, die gemeinsam des Teufels Gebetbuch ergeben.

Freut euch auf eine unheimlich spannende Geschichte, mit vielen verschiedenen Wendungen, welche die vielen Seiten nur so dahinfliegen lassen. Die Kapitel könnten für meinen Geschmack etwas kürzer sein, doch das tut der Story keinen Abbruch.

Mich hat das Buch sehr gefesselt und mir damit einen neuen Lieblingsautor beschert, dessen andere Bücher ebenfalls auf meine Todo-Liste wandern.

Sehr gerne vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.

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